Welche Aufgaben erfüllen Banken?

Einfach gesagt: Banken bieten Serviceleistungen für alle, die Geld aufnehmen, verleihen oder investieren wollen. Banken sind riesige, komplexe Organisationen, die im Leben jedes Menschen überall auf der Welt eine Rolle spielen. Zu den Kunden gehören Privatleute, Unternehmen und Institutionen, aber auch die Regierungen und Zentralbanken einzelner Länder.

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Und welcher Bereich passt zu Ihren Talenten?

Banken arbeiten täglich mit großen Mengen Geld. Aber es ist ein weitverbreitetes Missverständnis, dass man unbedingt einen finanzwirtschaftlichen Hintergrund benötigt, um in einer Bank zu arbeiten. Mindestens ebenso wichtig sind Menschen, die sich mit regulatorischen Fragen beschäftigen und sicherstellen, dass die Abläufe im Unternehmen den gesetzlichen Vorgaben und Regeln in den jeweiligen Ländern entsprechen. Und natürlich gibt es in einer großen Bank jede Art von Spezialisten – vom Personalbereich über die Finanzabteilung bis zu den Technologie-Teams.

Sales & Trading:
Was genau ist das eigentlich?

Wenn von Banken die Rede ist, denken viele Menschen vor allem ans Investmentgeschäft und an den Börsenhandel. Dabei ist Sales & Trading nur ein Teil der Bankaktivitäten – wenn auch ein sehr wesentlicher.

Worum es in diesem Bereich geht, sagt eigentlich schon der Name: ums Kaufen, Verkaufen und Handeln mit Produkten. Dazu gehören beispielsweise Anlagen (z. B. Aktien), Finanzierungen (z. B. Anleihen) oder Wirtschaftsgüter (wie z. B. Öl oder Gas). Außerdem geht es im Sales & Trading um den Handel mit Devisen, um dadurch Gewinne zu erzielen.

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Glossar

Sales (Verkauf)

Verkäufer stehen in direktem Kontakt mit Institutionen oder Privatpersonen, um sie bei ihren Handelsaktivitäten zu beraten. Der Wert einer Aktie steigt oder ein börsengehandeltes Unternehmen erzielt ein Ergebnis, das über den Erwartungen liegt? Dann geht das Sales-Team auf die Investoren zu und gibt Handlungsempfehlungen.

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Research

Research-Spezialisten beschäftigen sich intensiv mit Unternehmen und Branchen, analysieren und bewerten Zahlen und bereiten die Informationen für die Sales-Teams auf, um sie bestmöglich bei der Beratung ihrer Kunden zu unterstützen. Diese Informationen werden in Form von Reports kommuniziert und enthalten „Kauf“-, „Verkauf“- oder „Hold“-Empfehlungen.

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Trading (Handel)

An- und Verkäufe am Finanzmarkt werden von Händlern durchgeführt, die im Auftrag von Kunden aktiv werden. Händler sind in der Regel auf bestimmte Produktbereiche spezialisiert (z. B. auf Devisen oder Schuldverschreibungen). Ihr Ziel ist es, für ihre Kunden möglichst gute Ergebnisse zu erzielen.

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Structuring (Strukturierung)

Die Structuring-Teams erarbeiten maßgeschneiderte Produktlösungen für Kunden. Zum Beispiel unterstützen sie institutionelle Anleger dabei, die mit dem Handel von hohen Beträgen verbundenen Risiken auszubalancieren, oder sie entwickeln Finanzierungslösungen, um ein börsennotiertes Unternehmen beim Rückkauf von Aktien zu unterstützen.

„Ich muss jeden Tag wichtige Ent­schei­dungen tref­fen und nehme diese Ver­ant­wort­ung sehr ernst.“

Wer soll bei diesen vielen Fach­begriffen durch­blicken?

Schon richtig, auf dem Börsen­parkett gibt es viel zu lernen. Aber der Fach­jargon ist hilf­reich, wenn es darauf ankommt, sich schnell und un­komp­li­ziert mit­einander zu verständigen.

Ist Sales & Trading etwas für Sie?

Viele können sich vorstellen, dass ein Job an der Börse Spaß macht. Das stimmt, aber der Spaß hängt vor allem auch davon ab, ob der Job zu Ihnen passt. Bringen Sie die Fähigkeiten mit, auf die es ankommt?

Corporate Finance:
Was genau ist das eigentlich?

Corporate Finance bietet strategische Beratungsleistungen und entwickelt Finanzprodukte, die große Unternehmen dabei unterstützen, auf Wachstumskurs zu bleiben. Anders ausgedrückt: Sie stellen Schnittstellen her – zwischen Unternehmen, die Geld benötigen, und Unternehmen, die Geld investieren wollen.

Je nach Kundenanforderung kann die Bank Aktien oder Anleihen emittieren und im globalen Markt verkaufen, z. B. an Pensionsfonds, Hedge Fonds oder Privatkunden. Das auf diese Weise generierte Kapital kann vom Kunden in Wachstum investiert werden.

In Corporate Finance gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Tätigkeitsbereiche: Kundenteams, die im direkten Kontakt mit den Unternehmensansprechpartnern stehen und deren Anforderungen genau kennen, und Produktteams, die Lösungen entwickeln, die den Kundenanforderungen entsprechen.

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Mergers & Acquisitions

Bei einer Fusion (Merger) geht es darum, zwei Unternehmen der ungefähr gleichen Größenordnung miteinander zu verbinden, in der Regel unter einem neuen, gemeinsamen Namen. Bei einer Übernahme (Acquisition) „schluckt“ ein größeres Unternehmen ein kleineres oder führt es als Tochtergesellschaft. Je nachdem, in wessen Auftrag die Bank tätig wird, werden die Bankmitarbeiter Käufer und Verkäufer an einen Tisch bringen und die Umsetzung begleiten.

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Equity Capital Markets

Um zusätzliches Kapital zu generieren, können Unternehmen Aktien (Anteile am Unternehmen) am Aktienmarkt verkaufen. Der Kapitalmarkt ist ein wesentlicher Teil des modernen Wirtschaftslebens und bringt Käufer und Anbieter von Aktien/Anteilsrechten zusammen.

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Structured Financing

Strukturierte Finanzierungen helfen Unternehmen bei Kapitalerhöhungen, indem sie durch komplexe Finanzierungs­modelle Risiken minimieren. Statt der klassischen Kreditvergabe auf Basis von Bilanz und Kreditwürdigkeit eines Unternehmens werden verschiedene Finanzierungsinstrumente auf Basis der jeweiligen Kundenbedürfnisse individuell zusammengestellt.

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Debt Capital Markets

Schuldverschreibungen (Anleihen, Obligationen) sind eine weitere Möglichkeit, um zusätzliches Kapital zu generieren. Debt Capital Banker unterstützen Unternehmen dabei, Anleihen aufzunehmen, zu refinanzieren und zu restrukturieren.

„Die Lernkurve in Corporate Finance ist echt steil. Man lernt unglaublich viel – und das vom ersten Tag an.“

Neigen Banker dazu, zügellos und überheblich zu sein?

Gebt nichts auf die gängigen Vorurteile. Bei Banken zählt Leistung und nicht das übergroße Ego.

Ist Corporate Finance etwas für Sie?

Mit vielfältigen Tätigkeitsfeldern und weltweit tätigen Kunden eröffnet eine Karriere in Corporate Finance eine Fülle von Möglichkeiten. Bringen Sie die Fähigkeiten mit, auf die es ankommt?

Transaction Banking:
Was genau ist das eigentlich?

Geldtransfer von hier nach da gehört so selbstverständlich zum modernen Leben, dass man fast denken könnte, es funktioniert von allein. Das stimmt aber nicht. Der Bereich Transaction Banking kümmert sich darum, dass täglich Milliarden von Transaktionen reibungslos abgewickelt werden.

Dabei geht es nicht nur um Bargeldbewegungen, sondern vor allem darum, die Liquidität der Bank zu nutzen, um strategische Lösungen für Kunden zu entwickeln. Alle dazu notwendigen Prozesse müssen effizient abgewickelt und Risiken wie z. B. Finanzkriminalität müssen weitgehend ausgeschlossen werden. Diese Abläufe sind so relevant für den Erfolg des Unternehmens, dass es in jeder Bank vielköpfige Teams gibt, die sich darum kümmern.

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Liquidität – was ist das?

Bargeld in der Hand, Kapital auf der Bank. Profitabel sein bedeutet nicht notwendigerweise auch liquide zu sein. Banken unterstützen Unternehmen dabei, immer über ausreichend liquide Mittel zu verfügen, um monetären Verpflichtungen nachkommen zu können.

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Trade Finance

Wenn ein Importeur bei Warenlieferungen in Vorleistung tritt, ist er – falls es zu Lieferproblemen kommt – finanziell in einer sehr exponierten Lage.
Trade Finance unterstützt weltweite Handelsbewegungen, z. B. durch Handelsdarlehen oder Risiko­absi­che­rungen für die zwischen Importeur und Exporteur vereinbarten Zahlungs­bedingungen.

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Was sind „Assets“?

„Asset“ ist ein Oberbegriff für jede Art von Vermögenswert – also alles, was einer Person oder einem Unternehmen gehört und einen Geldwert besitzt, z. B. Aktien, Sachanlagen oder Anleihen.

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Cash Management

Hier geht es um die bestmögliche Ausschöpfung und Nutzung von Liquidität, also darum, Kunden beim Management ihres Cashflows zu unterstützen. Banken unterstützen Kunden dabei, freie Gelder zu identifizieren und anzulegen. Sie überwachen die Entwicklung, minimieren die durch Liquiditätsengpässe entstehenden Risiken und stellen sicher, dass rechtzeitig Rücklagen gebildet werden.

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Securities Services

Banken können im Auftrag von Kunden deren nicht-monetäres Anlagevermögen (Anleihen und Aktien) verwalten. Diese Serviceleistung umfasst die regelmäßige Erstellung von Reports und die Zahlung fälliger Dividenden. Die Bank kann außerdem die Verantwortung für den Verkaufsprozess übernehmen, Zahlungen für An- und Verkäufe managen und Sicherungsübereignungen veranlassen.

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Capital Markets

Banken unterstützen Unternehmen dabei, Anleihen oder Aktien zu emittieren, um zusätzliches Kapital zu generieren. Die Bank stellt Informationen zusammen, die Investoren dabei helfen Entscheidungen zu treffen. Sie stellt die entsprechenden Sicherheiten und übernimmt die Abstimmung mit den Regulatoren.

„Unterschiedliche Länder und Kulturen kennenlernen – das ist definitiv ein Pluspunkt.“

Sind Banker wirklich alle skrupellos und denken nur ans Geld?

Banker sind sehr fokussiert. Der Druck ist hoch, die Abläufe bis ins Detail geregelt. Integrität ist extrem wichtig.

Ist Transaction Banking etwas für Sie?

Mit einer breiten Palette von Aufgabenfeldern und Kunden in allen Teilen der Welt eröffnet ein Karriereeinstieg im Transaction Banking eine Fülle von Möglichkeiten. Bringen Sie die Fähigkeiten mit, auf die es ankommt?

Asset Management:
Was genau ist das eigentlich?

Beim Asset Management geht es darum, Geld für Kunden zu vermehren. Zu diesem Zweck wird Kapital in unterschiedliche Anlagen investiert, die sorgfältig nach Chancen, Risiken und anderen Kriterien zusammengestellt werden. Mögliche Variablen sind z. B. Fristen oder der Anlagenmix in einem Kundenportfolio.

Im Auftrag ihrer Kunden investieren die Asset Management-Teams in Aktien, Anleihen, Sachwerte oder Devisen, um die gesetzten Ziele zu verwirklichen. Dies sind nur einige Beispiele aus einer breiten Palette möglicher Investitionen.

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Die Tätigkeitsfelder im Asset Management können in zwei Bereiche untergliedert werden: Investments und Sales & Distribution.

Investments

Hier sind die „Macher“ angesiedelt. Dabei handelt es sich um Research-Spezialisten, Portfolio-Manager und Händler, die die Investitionen für ihre Kunden ausführen und managen.

Sales & Distribution

Hier geht es darum, die Angebote und Serviceleistungen der Bank zu vermarkten und zu verkaufen. Dazu gehört auch die Pflege von Kundenbeziehungen.

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Was sind „Assets“?

„Asset“ ist ein Oberbegriff für jede Art von Vermögenswert – also alles, was einer Person oder einem Unternehmen gehört und einen Geldwert besitzt, z. B. Aktien, Sachanlagen oder Anleihen.

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Was ist ein Portfolio?

Ein Portfolio ist eine Zusammenstellung unterschiedlicher Investments, die alle möglichen Anlagen von Aktien und Anleihen über Sachanlagen bis zu Kunstgegenständen enthalten kann. Um das Investitionsrisiko zu verringern, versuchen Investoren in der Regel, ihre Anlagen zu diversifizieren.

Aktie

Eine Aktie verbrieft einen Eigentumsanteil an einem Unternehmen. Im Bankjargon werden Aktien auch als „equities“, „stocks“ oder „shares“ bezeichnet.

Anleihen

Anleihen sind Schuld­ver­schrei­bungen. Ein Unternehmen gibt gegen Zahlung An­leihen heraus, und der An­leger erwirbt mit der An­leihe ein Recht auf die Rück­zahlung. Anleihen sind in diesem Sinn eine Form der Kredit­ver­einbarung.

Devisenhandel

Devisenhandel wird in der Regel als „Foreign Exchange“ oder kurz als Forex oder FX bezeichnet. Der Devisenmarkt ist der größte Finanzmarkt. Investoren können Devisen kaufen, verkaufen oder tauschen.

Sachwerte

Im Vergleich zu Aktien oder Rohstoffen gelten Investitionen in Wohneigentum oder gewerbliche Immobilien als längerfristigere und sicherheitsorientiertere Anlage.

„Wer erfolgreich sein will, muss Begeisterung für seine Arbeit mitbringen. Echte Begeisterung lässt sich nur schwer vortäuschen.“

Kann ich als Banker Millionen scheffeln?

Gut möglich, das Sie bei der Bank mehr verdienen als in anderen Unternehmen. Zum Privatflugzeug wird es trotzdem nicht reichen.

Ist das Asset Management etwas für Sie?

Sie arbeiten mit den weltweit größten Investoren und stehen im Zentrum globaler Ereignisse. Eine Karriere im Asset Management ist ebenso aufregend wie erfüllend – aber nicht für jeden. Finden Sie heraus, auf welche Fähigkeiten es ankommt und auf was sie achten sollten.

Privatkundengeschäft und Vermögensverwaltung:
Was genau ist das eigentlich?

Vermögende Privatpersonen haben für ihr Vermögen häufig komplexe finanzielle Arrangements getroffen und möchten sicher sein, dass ihr Anlagen-Portfolio bestmöglichen Ertrag einbringt. Sie werden in der Regel mit einem sehr erfahrenen Bankberater zusammenarbeiten, der über umfassende Finanzmarktkenntnisse verfügt, ihre Anforderungen versteht und ihnen dabei hilft, ihre Ziele zu erreichen.

Vermögensverwalter (Wealth Manager) sind beratend tätig, holen sich Empfehlungen von geeigneten Experten und bieten ihren Kunden die entsprechenden Produkte und Lösungen. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwei Angebotsformen: „discretionary“ und „non-discretionary“.

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Vermögensverwalter/Wealth Manager

In der Regel strukturiert sich das Vermögensmanagement in drei Aufgabenfelder:

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Relationship managers

Relationship Manager sind die zentrale Schnittstelle zum Kunden. In der Regel handelt es sich um erfahrene Investmentberater. Sie stehen in intensivem Kontakt mit ihren Kunden, entwickeln Lösungen und holen sich regelmäßige Rückmeldungen.

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Produktspezialisten

Sie sind in der Regel Experten für eine bestimmte Assetklasse, entwickeln Investmentprodukte und stellen sie Kunden zur Verfügung.

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Investment Manager

Sie agieren am Markt und entscheiden, wo Investments platziert werden. Sie sind also diejenigen, die letztlich verantwortlich für die Performance eines Kundenportfolios sind.

Discretionary

Der Kunde beauftragt die Bank mit dem Vermögens­management.

Non-discretionary

Die Bank berät den Kunden, der Kunde entscheidet selbst.

„In meinem Job kann ich mich spezialisieren und zum echten Experten werden.“

Wird der Einzelne in einer großen Bank überhaupt wahrgenommen?

Trotz ihrer Größe bieten viele Banken ihren Mitarbeitern eine Fülle an Unterstützung und Aufmerksamkeit, um individuelle Talente zu entfalten.

Sind Privatkundengeschäft und Vermögensverwaltung etwas für Sie?

Es ist eine sehr herausfordernde, aber auch erfüllende Aufgabe, sich um das Vermögensmanagement einiger der reichsten Menschen der Welt zu kümmern. Allerdings können die Erwartungen, die an Ihre Arbeit gestellt werden, ziemlich hoch sein. Ist das etwas für Sie?

Privat- und Firmenkundengeschäft:
Was genau ist das eigentlich?

Das Privat- und Firmenkundengeschäft wird häufig auch mit dem Oberbegriff „Retail Banking“ bezeichnet. Hier geht es um tägliche Bankdienstleistungen für Privatkunden und kleinere Unternehmen. Es ist die Art von Bankgeschäft, das wir alle kennen und in dem so viel mehr steckt als die Filiale um die Ecke oder das Service Center. Das Privatkundengeschäft ist ein riesiges, komplexes und wettbewerbsintensives Geschäft, in dem Kunden heute selbstverständlich moderne digitale Serviceleistungen erwarten und trotzdem bei Bedarf persönliche Beratungsleistungen in Anspruch nehmen möchten.

Karrieremöglichkeiten im Retail Banking reichen von der Kundenberatung über die Filialleitung bis zum Relationship Management oder der Produktentwicklung. Mit Engagement und Lernbereitschaft kann man sich hier schnell weiterentwickeln und hat viele Spezialisierungsmöglichkeiten.

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Glossar

Kundenberater

Privatkunden

Privatkundenberater unterstützen Kunden in Fragen, die über das Tagesgeschäft hinausgehen – z. B. bei Anlagen, Vorsorgeplanung und Finanzierungen.

Firmenkunden

Firmenkundenberater sind Ansprechpartner für Geschäfts- und Firmenkunden, analysieren Investitionsvorhaben und entwickeln Finanzierungsmodelle – häufig auch in Zusammenarbeit mit Spezialistenteams.

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Filial- und Teamleiter

Filialleiter sind verantwortlich für die Ergebnisse, die in einer Filiale erwirtschaftet werden. Sie haben Mitarbeiterverantwortung, fördern und unterstützen Nachwuchskräfte, verantworten vertriebliche Aktivitäten und reporten Zahlen und Ergebnisse.

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Strategiespezialisten

Strategiespezialisten analysieren Marktgegebenheiten und Aktivitäten von Wettbewerbern, um frühzeitig mögliche Vorteile zu identifizieren. Sie analysieren die Zielerreichung, erstellen Reports für die einzelnen Teams und geben Handlungsimpulse.

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Produktentwickler

Die Digitalisierung ist ein zentrales Thema bei der Zukunftsgestaltung von Banken. Speziell das Retail Banking steht in diesem Zusammenhang vor einer umfassenden Neuausrichtung. Hier entstehen viele Tätigkeitsfelder an der Schnittstelle zwischen IT und Kundengeschäft.

„Wenn Sie gerne mit unterschiedlichen Menschen zu tun haben, könnte das Filialgeschäft definitiv interessant für Sie sein.“

Muss man ein Mathe-Genie sein?

Ein gutes Zahlenverständnis ist wichtig, aber in einer Bank gibt es Aufgaben für Menschen mit unterschiedlicher Ausbildung oder Fachrichtung und für jede Art von Talenten.

Ist das Privat- und Firmenkundengeschäft etwas für Sie?

Das Privat- und Firmenkundengeschäft steckt mitten in einem umfassenden Wandel und behält dabei seinen konsequent kundenorientierten Fokus. Wer in einer Filiale arbeitet, repräsentiert die Bank im direkten Kontakt mit Kunden und wird deshalb häufig als „Gesicht“ oder „Visitenkarte“ der entsprechenden Bank bezeichnet. Bringen Sie die Fähigkeiten mit, auf die es ankommt?

Technologie:
Was genau ist das eigentlich im Bankgeschäft?

Der richtige Einsatz von Technologie kann für Banken einen entscheidenden Wettbewerbsvorsprung bedeuten. Compliance ist ein zentrales Thema im Banking, die regulatorischen Anforderungen steigen – speziell in diesem Zusammenhang spielt Technologie eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht um IT-Support, der ohnehin von den meisten Banken ausgelagert wird. Im Fokus stehen aktuelle technologische Entwicklungen, die die Bankenwelt grundsätzlich verändern werden: Stichworte sind hier z. B. Blockchain, Artificial Intelligence (AI) und die immer weiter steigende Bedeutung von Clouds. Deshalb investieren Finanzinstitute große Summen in die technologische Weiterentwicklung und beschäftigen viele Tausend Mitarbeiter, die die vorhandene Technologie weiterentwickeln und pflegen.

Ein weiteres prägnantes Beispiel für die Bedeutung der Technologie im Bankensektor ist das Handelsparkett. Moderne Technologie beschleunigt die Abläufe, schafft Wettbewerbsvorteile und ermöglicht effizienteres Arbeiten. Grundsätzlich gilt: Technologie und die Weiterentwicklung technologischer Prozesse und Tools sind in jedem Bereich der Bank die entscheidenden Erfolgsfaktoren.

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Bitcoin & Blockchain

Bitcoin ist eine weltweit gültige virtuelle Währung, die unabhängig von einer Zentralbank agiert. Zahlungen funktionieren innerhalb von Peer-to-Peer-Netzwerken. Basis dafür ist eine dezentrale Datenbanktechnologie, die als Blockchain bekannt ist und ein manipulationssicheres, überprüfbares Protokoll von Transaktionen und Ereignissen erstellt.

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Cloud

Clouds sind Netzwerke von Servern im Internet. Sie ermöglichen Kunden global tätiger Banken unabhängig von ihrem Standort den Zugriff auf neue oder aktualisierte Softwareanwendungen. So können die Kosten für IT-Infrastruktur gesenkt werden und Banken können gleichzeitig sehr viel schneller neue Tools und Anwendungen zugänglich machen.

Spielt denn Technologie in Banken nicht bloß eine Nebenrolle?

Die Finanzwelt verändert sich in einem rasanten Tempo, und die Technologie ist der Katalysator, der diesen Wandel vorantreibt. Das heißt: Es gibt eine Fülle von Innovationen die umgesetzt werden, um Banken im Wettbewerb zu stärken. Die größten und erfolgreichsten Banken investieren umfassend in digitale Technologien. Beste Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Karriere.

„Hier im Technology-Bereich arbeiten unterschied­lichste Menschen.“

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Artificial Intelligence (AI)

Artificial Intelligence (Künstliche Intelligenz) kann die Bankenwelt nachhaltig verändern – in direktem Kontakt mit dem Kunden, aber auch in den administrativen Bereichen. Kundenanfragen können schneller beantwortet und Prozesse sicherer gestaltet werden. Auch viele Investmententscheidungen können automatisiert ablaufen, indem Tausende von Variablen und potenziellen Ergebnissen innerhalb von Sekunden generiert werden.
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Algorithmischer Handel

Algorithmischer oder automatisierter Handel bedeutet, dass automatisiert generierte mathematische Formeln genutzt werden, um komplexe Handelsentscheidungen (auf Basis definierter Preis- und Zeitkonditionen) zu treffen. Automatisiert funktioniert das sehr viel schneller, als es einem menschlichen Gehirn möglich wäre.

Entwickler

Entwickler konzipieren neue Applikationen und Software für die Bank oder sie adaptieren bereits am Markt vorhandene Softwarelösungen mit Blick auf die Anforderungen der Bank. Sie arbeiten an den unterschiedlichsten Schnittstellen – von der Entwicklung kundenorientierter Mobile Banking-Apps bis zu Anwendungen, die Finanzmodelle simulieren und Händler bei ihren Investmententscheidungen unterstützen.

Service Management

In den Service Management-Teams arbeiten praxisorientierte ITler. Sie unterstützen mit ihrer Kompetenz die Fachbereiche der Bank dabei, Best-in-Class-Service zu bieten. Sie überwachen, verfolgen und analysieren Daten und begleiten die Entwicklung neuer Projekte. Ihre fachspezifischen Erfahrungen und Einblicke leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Bankgeschäfts.

Analysten

Business-Analysten entwickeln Vorschläge für neue Anforderungen. Häufig managen sie komplette Projekte – von der Entwicklung über die Planung des Entwickler-Teams bis zur Abstimmung mit Zulieferern. Während der Testphasen identifizieren sie mögliche Probleme, um dem Business ein reibungslos funktionierendes Produkt zur Verfügung zu stellen.

QA Testings

Anforderungen analysieren, Testumgebungen definieren, Testszenarien entwickeln – das ist nur ein Teil der Aufgaben. QA-Teams stellen sicher, dass neu entwickelte Lösungen den höchstmöglichen Standards entsprechen und begleiten das Going-live eines Produkts – von der Planung über die Analyse bis zum Reporting.

Ist der Technology-Bereich etwas für Sie?

Technologie im Bankgeschäft ist viel mehr als nur IT-Support. Hier geht es um herausfordernde, wettbewerbsdifferenzierende Aufgaben, die wesentlich zum nachhaltigen Wachstum von Banken beitragen. Bringen Sie die Fähigkeiten mit, auf die es ankommt?

Infrastruktur:
Was genau ist das eigentlich im Bankgeschäft?

Damit die Abläufe in einer Bank funktionieren, wird ein vielfältiger Mix unterschiedlicher Spezialisten benötigt, die in so genannten Infrastrukturbereichen tätig sind. Wie in jedem großen Unternehmen gibt es einen Personal- und einen Finanzbereich, dazu kommen einige speziell im Finanzmarkt relevante Funktionen wie das Risk Management und die Regulatorik. Hier arbeiten häufig Menschen, die vorher in anderen Rollen für Banken tätig waren oder Quereinsteiger aus unterschiedlichen Branchen sind. Die regulatorischen Anforderungen an Banken steigen ständig, Spezialisten für Compliance werden somit immer wichtiger.

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Regulation Compliance und Anti-Financial Crime

Während Anti-Financial Crime sicherstellt, dass Banken allen rechtlichen Anforderungen genügen, konzentriert sich Compliance auf die regelgerechte operative Umsetzung aller Bankprozesse in allen Ländern, in denen die Bank tätig ist.

  • Zusammenarbeit mit Regulatoren:Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Regulatoren wird sichergestellt, dass alle regulatorischen Anforderungen regelmäßig und vollständig erfüllt werden.
  • Bekämpfung von Finanzkriminalität:Hierzu gehören die Einhaltung und Umsetzung von Gesetzen und Regeln zur Verhinderung von Betrug, Geldwäsche und Korruption ebenso wie der regelgerechte Umgang mit Embargos und Handelsbeschränkungen.
  • Trainingsmaßnahmen:Entwicklung von Compliance-Trainings, an denen alle Mitarbeiter einer Bank verpflichtend teilnehmen.
  • Rechtliche Aufgaben:Banken müssen sicherstellen, dass sie in allen regulatorischen Fragen weltweit immer auf aktuellem Stand und regelkonform sind.
  • Monitoring:Compliance- und Regulatorik-relevante Prozesse werden kontinuierlich überwacht und ausgewertet.
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Operations

Der Bereich Operations stellt sicher, dass alle Geschäftsprozesse der Bank effizient, pünktlich und risikolos umgesetzt werden. Operations ist sehr eng verknüpft mit dem Bereich Sales & Trading und den Millionen von Transaktionen, die dort täglich bewegt werden.

  • Trade Processing and Support:Clearing, Abwicklung und Dokumentation sämtlicher Transaktionen
  • Market:Organisation von reibungslosem Datenfluss und Prozessmanagement
  • Investment:Überwachung laufender Aktivitäten und Geschäftsvorgänge
  • Operative Umsetzung:Bereitstellung aktueller, transaktionsbegleitender Informationen für Kunden
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Treasury

Einfach gesagt ist der Bereich Treasury dafür zuständig, auf das Geld einer Bank aufzupassen. Treasury stellt sicher, dass genügend Bargeld vorhanden ist, wenn es benötigt wird, und dass bei Bedarf Kapital aufgenommen werden kann, um den Regelbetrieb der Bank sicherzustellen.

  • Liquidität:Anlagevermögen muss ohne Verluste schnell zu Bargeld gemacht werden können. Wenn Assets – aus welchen Gründen auch immer – nicht gehandelt werden können, kann das Probleme zur Folge haben. Treasury führt Stresstests durch, um die Stabilität der Bank auch bei in wirtschaftlichen Krisen zu gewährleisten.
  • Kapital:Hier geht es um das Kapitalmanagement der Bank, z. B. um die Schaffung notwendiger Kapitalreserven.
  • Finanzierung:Durch Schuldverschreibungen können Banken im Bedarfsfall benötigtes Kapital finanzieren.
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Finance

Neben den Finanzdienstleistungen für ihre Kunden müssen Banken selbstverständlich auch die eigenen Finanzen im Blick haben: Profitabilitätsberechnungen, Erstellen von Analysen, Reports und Bilanzen sowie Rechnungsstellung gehören zu den Grundlagen in jedem Unternehmen. Entsprechend ist die Finanzabteilung eine Kernfunktion jeder Bank.

  • Kontrolle der Geschäftsbereiche:Definition effizienter und profitabler Prozesse
  • Reporting:Bereitstellung von Daten für Regulatoren und Wirtschaftsprüfer
  • Risikoprävention:Sicherstellung, dass die Bank keinen unnötigen Risiken ausgesetzt ist
  • Wertermittlung:Festlegung von Preisen für Bankprodukte und Serviceleistungen
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Human Resources

Human Resources ist für alle Mitarbeiterthemen zuständig und trifft strategische und operationelle Entscheidungen bezüglich der aktuellen und künftigen Belegschaft. Dazu gehören die Gewinnung, Rekrutierung und Bindung talentierter Mitarbeiter sowie die Bereitstellung geeigneter Trainings und Weiterentwicklungsmöglichkeiten ebenso wie die Gestaltung eines mitarbeitergerechten Arbeitsumfelds.

  • Rekrutierung:Gewinnung von Mitarbeitern, die den Anforderungen der Fachbereiche bestmöglich entsprechen
  • Training und Entwicklung:Planung und Bereitstellung geeigneter Trainings und Weiterentwicklungsmöglichkeiten
  • Compensation & Benefits:Steuerung und Abwicklung von Gehältern, Zusatzleistungen und Provisionen
  • Arbeitgeber-/Arbeitnehmerbeziehungen:Sicherstellung einer einvernehmlichen Zusammenarbeit durch transparente Prozesse
  • Beratung:Bereitstellung von strategischen Beratungsleistungen für Führungskräfte bei HR-relevanten Fragestellungen
  • Regelwerk:Entwicklung von Regeln und Richtlinien zur Unternehmenskultur
  • Interne Karriereentwicklung:Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Bindung und Weiterentwicklung von Mitarbeitern sowie zur Umbesetzung von Stellen.
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Risk Management

Börsencrashs, Ausfälle von IT-Systemen, im Extremfall sogar Kriege oder Naturkatastrophen – Aufgabe des Risk Managements ist es, jede Form möglicher Krisenszenarien zu antizipieren und entsprechende Regeln und Prozesse zu entwickeln, die eine schnellstmögliche Wiederherstellung der Abläufe sicherstellen.

  • Kreditrisiken:Prüfung und Monitoring der Kreditvergabeprozesse
  • Marktrisiken:Beobachtung von Marktveränderungen und Analyse möglicher Auswirkungen auf unsere Bankgeschäfte
  • Investmentrisiken:Analyse von Risiken, die mit dem Ankauf von Unternehmensanteilen oder anderen Wirtschaftsgütern verknüpft sind
  • Operationelle Risiken:Überwachung möglicher interner Risiken wie Systemcrashs oder Betrug